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Oberländisches Grindelwald

Oberländisches Schwingfest 2017

krh. Vor 5200 begeisterten Zuschauern bezwingt der Schwingerkönig von 2010, Kilian Wenger am Oberländischen Schwingfest in Grindelwald seinen Schlussganggegner, Florian Gnägi, in der 10. Minuten mit einem mustergültigen Kurz.

Sichtlich erschöpft und von den Emotionen überwältigt, liegen die beiden Schlussgangteilnehmer nach getaner Arbeit im Sägemehl. Nach einem zähen Kampf, in welchem Kilian Wenger die aktivere und Gnägi die auf eine Kontermöglichkeit abwartende Rolle zukam, gelingt es dem Schwingerkönig, seinen Kontrahenten mit einem Kurz aus dem Lehrbuch ins Sägemehl zu betten und seinen 18. Kranzfestsieg, den vierten, an einem Oberländischen, zu realisieren. Bereits im ersten Gang mit Marcel Mathis demonstriert Wenger, wie entschlossen er ist. Einzig Remo Käser, welcher ihm schon dann und wann einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, kann ihm im 4. Gang einen Gestellten abringen.

Rücktritt von Beat Wampfler

Am Oberländischen 2003 in Grindelwald bestritt Beat Wampfler sein erstes Gauverbandsfest. Mit dem Gewinn des 27. Kranzes krönt der Mann im orangen Hemd seine von zahlreichen Verletzungen geprägte schwingerische Laufbahn ebenfalls im Gletscherdorf. Höhepunkt seiner Karriere war unbestritten der Gewinn des Eidgenössischen Kranzes in Frauenfeld, wo der Diemtigtaler keinen Geringeren als den Mitfavoriten auf den Königstitel, Philipp Laimacher, bezwingen konnte.

Kranzverteilung

195 Schwinger sind zum Wettkampf angetreten, 28 bzw. 14.36 % gewinnen in Grindelwald den begehrten Kranz. 11 Berner Oberländer, 7 Emmentaler, 5 Oberaargauer 2 Mittelländer sowie je 1 Gast, 1 Berner Jurassier, und 1 Seeländer dürfen vor die Kranzjungfer treten. Die angetretenen Nichtkranzer gehen leer aus.

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