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Leitbild BKSV

Der Bernisch-Kantonale Schwingerverband (BKSV)

Gründung / Orientierung
Der BKSV wurde am 3. März 1901 gegründet mit dem Ziel, das Schwingen als traditionelle Sportart im Kanton Bern zu pflegen und zu fördern. Die Verbandsgeschäfte werden jährlich an der Delegiertenversammlung behandelt und von den Delegierten mit Stimmrecht genehmigt. Die Versammlung zählt rund 300 Delegierte und Gäste aus dem Kanton Bern.

Zusammensetzung / Mitgliederzahl
Der BKSV gliedert sich in sechs regionale Gauverbände. Es sind dies das Oberland, das Mittelland, das Emmental, der Oberaargau, das Seeland und der Berner Jura. Die Gau-verbände wiederum setzen sich aus den örtlichen Schwingklubs und Sektionen zusammen. Aufgrund seiner Grösse ist der BKSV als einziger Teilverband ohne Kantonsgrenzen ein volles Mitglied des Eidg. Schwingerverbandes und hat direkten Einsitz im Zentralvorstand.

Schwingfeste
Nebst den einzelnen Klubfesten führt jeder Gauverband jährlich ein so genanntes Gau-verbandsfest mit rund 150 Schwingern durch. Als Saisonhöhepunkt im Kanton Bern gilt das Bernisch-kantonale Schwingfest mit 140 selektionierten Schwingern. Jeder dieser Gross-anlässe wird rege von schwingfestbegeisterten Zuschauern besucht.

Erfolge / Ausblick
In der 108 Jährigen Verbandsgeschichte konnten sich zahlreiche Berner Schwinger an vielen Bergefesten, Unspunnen-Schwinget, Kilchberger Schwinget und an Eidg. Schwing- und Älpler-festen feiern lassen. Nicht weniger als 19 Schwingerkönigstitel konnten wir Berner bis heute feiern. Entsprechend stolz ist der BKSV, dass das Eidg. Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf durchgeführt wird. An diesem zweitägigen Grossanlass werden je 45'000 Zuschauer in der Arena platz nehmen und das Festgelände ist ausgelegt für 100'000 Besucher pro Tag.

Zielsetzung des Bernisch-Kantonalen Schwingerverbandes

Sportliche Ausrichtung
Unser Ziel ist ein attraktives, modernes Schwingen. Das Schwingen soll als typische Schweizer Sportart verankert bleiben und Sportler wie Festbesucher gleichermassen begeistern. Dazu tragen moderne Trainingsmethoden, das Respektieren und Einhalten der Vorschriften sowie eine gezielte Nachwuchsförderung für Schwinger und Funktionäre bei. Kompetente Kampf-gerichte sind für faire Wettkampfabläufe verantwortlich.

Führung und Organisation
Der BKSV sorgt für zweckmässige Führungs- und Organisationsstrukturen und erreicht so eine klare Kompetenzenabgrenzung gegenüber Gauverbänden und Schwingklubs. Um eine möglichst grosse Unabhängigkeit beizubehalten werden Funktionen ehrenamtlich ausgeführt.

Finanzen
Die Finanzquellen des BKSV sind vorwiegend Abgaben von Kantonalen Schwingfesten und Gauverbandsbeiträge. Die Mitgliederbeiträge der Mitglieder auf Stufe Schwingklub / Sektionen bleiben an der Basis, das heisst in den Vereinen. Wir pflegen regelmässigen Kontakt zu bestehenden potenziellen Gönnern und Sponsoren auf allen Stufen des Verbandes und den diversen Organisationskomitees von Schwingfesten.

Zusammenarbeit
Der BKSV fördert die Zusammenarbeit zwischen den Gauverbänden, Klubs / Sektionen und den Organisationskomitees von Schwingfesten. Zusätzlich pflegen wir eine nachhaltige Zusammenarbeit mit verwandten Institutionen und Verbänden.

Mitglieder
Wir wollen auf Stufe BKSV und Gauverbände sowie in den Schwingklubs und Sektionen möglichst viele Schwingbegeisterte zu unseren Mitgliedern zählen. Dies erreichen wir mit einer nachhaltigen Nachwuchsförderung sowie gezielter Mitgliederwerbung.

Ausbildung
Wir stellen eine stufengerechte und zeitgemässe Ausbildung der Mitglieder sicher. Dies gilt insbesondere für Technische Leiter (Trainer), Aktivschwinger, Kampfrichter, Medienverantwortliche und Kursprogramm J + S, Sportfach Schwingen

Kommunikation
Wir kommunizieren ehrlich, aktiv und transparent. Mit zeitgemässen Kommunikations-instrumenten fördern wir die Akzeptanz und die Glaubwürdigkeit des Schwingsports.
Intern kommunizieren wir stufengerecht und offen. Extern pflegen wir laufenden Kontakt zu nationalen und regionalen Medien und Ansprechgruppen. Mit regelmässiger Öffentlichkeits-arbeit erhöhen wir die Sympathien für den Schwingsport und den Schwingerverband.

Ethik
Das Schwingen ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Achtung. Dabei bildet die Kameradschaft einen unveräusserlichen Grundstein und wird entsprechend gepflegt.
Wir wollen sauberen und fairen Sport und verurteilen jedes unerlaubte Hilfsmittel zur persönlichen Leistungssteigerung. Wir sind politisch und konfessionell neutral und stehen für alle Schwingbegeisterten offen.

Gesellschaft
Mit dem Schwingsport und den damit verbundenen Traditionen und Bräuchen leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Identifikation mit der Schweiz. Auch wenn in der Schwingkultur die Tradition einen hohen Stellenwert hat, wollen wir offen sein für Neues und fördern somit einen zeitgemässen Schwingsport. In der Gesellschaft wollen wir weiterhin stark verankert sein und sind uns der gesellschaftlichen Scharnierfunktion zwischen Stadt und Land, den Bevölkerungsschichten sowie den verschiedenen Generationen bewusst.